
Für den vollautonomen Einsatz von Reinigungsrobotern in mehrstöckigen Gebäuden ist der Aufzug oft das Nadelöhr. Die technische Herausforderung: Wie kommuniziert der Roboter zuverlässig mit der Aufzugssteuerung, um Etagen selbstständig zu wechseln?
Bei der Firma M.S. Aufzüge wurde genau dieses Szenario in der Praxis umgesetzt. Ziel war es, den Reinigungsroboter CC1 so in die Gebäudeinfrastruktur zu integrieren, dass er drei Etagen nahtlos und ohne menschliches Zutun erreichen kann.
Das vollständige Video zu unserem Einsatz finden Sie auf YouTube: https://youtu.be/m9Ly3imYyOY
Bei M.S. Aufzüge ist der Roboter für die Reinigung im gesamten Verwaltungsgebäude zuständig. Dank der nahtlosen Aufzugsintegration ist sein Wirkungskreis nicht auf eine Ebene beschränkt: Er wechselt völlig autonom zwischen Erdgeschoss, 1. OG und 2. OG.
Der Reinigungsplan ist dabei exakt auf die Betriebsabläufe abgestimmt:
Dabei ersetzt der Roboter nicht das menschliche Reinigungsteam, sondern fungiert als intelligente Unterstützung. Während der Roboter zuverlässig die großen, zeitintensiven Bodenflächen abfährt, gewinnt das Fachpersonal wertvolle Zeit, um sich gründlich um Ecken, Kanten und komplexere Reinigungsaufgaben zu kümmern, so Dennis Dreiling, Geschäftsbereichsleiter bei M.S. Aufzüge.

Grundsätzlich gibt es zwei Wege, wie FENKA Roboter mit Aufzügen kommunizieren:
Im konkreten Fall wurde die analoge Variante gewählt. Diese Kontakte sind in fast jeder Aufzugssteuerung standardmäßig vorhanden (oft für Brandmeldeanlagen genutzt). Daran wird ein Koppelmodul angeschlossen, das die Signale des Roboters übersetzt.
Die Kommunikation zwischen dem FENKA Roboter und der Aufzugstechnik funktioniert tadellos. Der Roboter fordert den Aufzug an, betritt die Kabine, wählt die Etage und verlässt den Aufzug am Zielort sicher.
Trotz kleinerer technischer Feinabstimmungen zu Beginn war das System dank des schnellen FENKA-Supports sofort einsatzbereit. Auch der Remote-Zugriff zur Fehleranalyse funktionierte einwandfrei.
Der Kontakt zu M.S. Aufzüge entstand ursprünglich durch eine technologische Partnerschaft für die CMS Messe. FENKA nutzte dort einen speziellen Eventlift von M.S. Aufzüge, um die Interaktion live zu demonstrieren. Diese erfolgreiche Zusammenarbeit führte dazu, dass die Technologie nun dauerhaft im Hauptsitz der Liftfabrik im Einsatz ist.
Jedes Projekt ist anders. Gerne finden wir für Sie mit unserer Erfahrung die ideale Lösung.